Logo FWID

Service Point für Geflüchtete

NEU: Servicepoint für Geflüchtete

Service Point für Geflüchtete (Amt für Migration ind Integration)
Das Amt für Migration und Integration der Stadt Düsseldorf (AMI) hat einen Service Point für Geflüchtete auf der Willi-Becker-Allee 10 eingerichtet. Der Servicepoint befindet sich in der Nähe der Kommunalen Ausänderbehörde (Willi-Becker-Allee 7), direkt links um die Ecke vom Amerikanischen Konsulat. Im Service Point können Anfragen beantwortet und kleinere Anliegen von Kunden erledigt werden, so dass sich die Wartezeit von Kunden der Kommunalen Ausländerbehörde (ABH) reduzieren soll. Man kann sich auch schriftlich per E-Mail an servicepointamt54@duesseldorf.de wenden. Für ein persönliches Gespräch mit einem Mitarbeiter ist es ratsam, vorher telefonisch einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Das erspart lange Wartezeiten. Der Service Point des AMI soll zunächst die ABH unterstützen. Die bisherigen Rezeptionen der ABH auf der ersten und zweiten Etage (Willi-Becker-Allee 7) sind nicht mehr besetzt. Langfristig soll der Service Point ausgebaut und dann erste Anlaufstelle für alle Kundinnen und Kunden sein.

Adresse:
Service Point des Amtes für Migration und Integration (AMI),
Willi-Becker-Allee 10, 40227 Düsseldorf
Öffnungszeiten:
MO - FR 7.30 bis 13.00 Uhr
Hotline (z.B. für Gesprächstermin):
+49 (0)211-8921020
E-Mail

Neuer Erlass zur Ausbildungsduldung / Antrag auf Ausbildungsduldung

Erlass Integrationsministerium AusbildungsduldungNeuer NRW-Erlass zur Ausbildungsduldung:
Wie die WZ vom 18.05.2018 berichtet, will Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) mit seinem am 18. Mai in Kraft getretenen Erlass die sogenannte 3+2-Ausbildungsduldung entbürokratisieren und verbessern. Dahinter steht eine dreijährige Duldung für nicht asylberechtigte Migranten während der Ausbildung und bei erfolgreichem Abschluss noch die Möglichkeit einer folgenden zweijährigen Beschäftigung im Betrieb. „Daran kann sich dann ein ordentliches Aufenthaltsrecht anschließen bis hin zur Einbürgerung“, so Stamp.

Der neue Erlass schließt auch Einstiegsqualifizierungen zur Behebung sprachlicher Defizite und die einjährige Qualifikation für Helferberufe (Alten- oder Krankenpflegehelfer) ein. Beides soll in der Regel mit Ermessensduldungen ermöglicht werden. Die Ausbildungsduldung bedeutet in der Regel kein Bleiberecht auch für die Familie. Allerdings soll es in Einzelfällen Ausnahmeregelungen geben, beispielsweise bei Vätern und Müttern mit kleinen Kindern bis zu drei Jahren, wenn der Ehegatte zumindest mit einem Minijob zum Familienunterhalt beiträgt. Auch eine schon vorliegende Ausbildung im Herkunftsland ist kein Hinderungsgrund für die 3+2-Regelung. Es gibt keine Altersgrenze zur Aufnahme einer Ausbildung.

>>> Anwendungshinweise (NRW-spezifisch) zum Erlass "Ausbildungsduldung"


Erläuterungen Erlass Ausbildungsduldung Integrationsministerium NRWErläuterungen zum Erlass "Ausbildungsduldung"
Das Integrationsministerim NRW erläutert den obigen Erlass unter folgenden Aspekten:

Umgang mit Helferberufen / Einstiegsqualifizierung
Familienverbleib
Aufenthaltsbeendende Maßnahmen als Versagungsgrund
Bereits vorhandene Qualifikationen
Altersgrenze
Sicherheitsabfrage
Personen aus sicheren Herkunftsstaaten (Asylantrag abgelehnt)


Merkblatt Ausbildungsduldung Amt für MigrationAntragstellung: Merkblatt Ausbildungsduldung:
Das Amt für Migration und Integration weist in seinem Merkblatt auf Erfordernisse hin, die bei einer Antragstellung zu beachten sind:

Zwingend benötigte Unterlagen,
Erteilungsvoraussetzungen,
Ausschlussgründe,
Kosten,
weitere Hinweise für Antragsteller.
Für ausführliche Info auf obige Merkblatt-Grafik klicken.

Die Antragsunterlagen können im Service Point des Amtes für Migration und Integration, Willi-Becker-Allee 10 in der Zeit von montags bis freitags von 07.30 Uhr bis 13.00 abgegeben werden oder per Postversand an:

Amt für Migration und Integration
Kommunale Ausländerbehörde
54/32 - Besondere Ausländerangelegenheiten
Willi-Becker-Allee 7
40227 Düsseldorf