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Integrationsmaßnahmen

Maßnahmen zur Integration geflüchteter Menschen (beruflich)

Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten (beruflichen) Integrationsmaßnahmen vor, die in Düsseldorf angeboten werden. Sollten Ihnen neue Informationen zum Thema bekannt sein, bitten wir um kurze Mitteilung, damit wir diese Seite auf dem neuesten Stand halten können.

Kontakt:
Ralf Dickel
Redaktion Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf
Telefon: +49 (0) 1573/7025907
E-Mail

Integrationskurse (BAMF)

Flyer BAMF Integationskurs Lernen Sie Deutsch GEEIGNET FÜR

Ausländer, die eine Aufenthaltsgestattung besitzen und bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist (Iran, Irak, Syrien, Eritrea, Somalia) oder
Ausländer, die eine Duldung gem. § 60a  Abs. 2 Satz 3 AufenthG besitzen oder
Ausländer, die eine Aufenthaltserlaubnis gem. § 25 Abs. 5 AufenthG besitzen.

Die Zulassung zum Integrationskurs setzt einen Antrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) voraus:
Download „Antrag auf Zulassung zu einem Integrationskurs für Asylbewerber, Geduldete und Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis“:

Deutsch - Arabisch - Farsi - Kurdisch/Kurmanci - Somali - Tigrinya

ZIEL:
Sprachkurs Deutsch B1-Level und Orientierungskurs zur Rechtsordnung, Kultur und jüngeren Geschichte Deutschlands
Dauer: 7 Monate

Kursträger: Volkshochschule Düsseldorf (VHS), DEKRA Akademie Düsseldorf (noch in Abklärung), DAA Düsseldorf (noch in Abklärung)

  • Der allgemeine Integrationskurs besteht aus zwei Teilen, dem Sprachkurs und dem Orientierungskurs. Im Sprachkurs lernt man den Wortschatz, der zum Sprechen und Schreiben im Alltag benötigt wird. Dazu gehören Kontakte zu Behörden, Gespräche mit Nachbarn und am Arbeitsplatz, Briefe schreiben und Formulare ausfüllen. Der Orientierungskurs informiert über das Leben in Deutschland. Hier lernt man etwas über die Rechtsordnung, die Kultur und die jüngere Geschichte des Landes.
  • Der allgemeine Integrationskurs: Sprachkurs mit 600 Unterrichtseinheiten (eine Unterrichtseinheit dauert 45 Minuten) und einem Orientierungskurs mit 100 Unterrichtseinheiten. Der Sprachkurs besteht aus sechs Kursabschnitten mit jeweils 100 Unterrichtseinheiten. Die ersten 300 Unterrichtseinheiten werden Basiskurs genannt, die darauf folgenden 300 Unterrichtseinheiten Aufbausprachkurs.
  • Es gibt auch spezielle Integrationskurse, zum Beispiel für Frauen, Eltern, Jugendliche sowie für Personen, die nicht richtig lesen und schreiben können. Dauer: 1.000 Unterrichtseinheiten. Wer besonders schnell lernt, kann einen Intensivkurs besuchen. Dauer: 430 Unterrichtseinheiten.
  • Der Maßnahmeträger führt vor Beginn des Kurses einen Einstufungstest durch. Dabei wird festgestellt, mit welchem Kurs und Kursabschnitt am besten begonnen wird. Der Einstufungstest ist kostenlos.
     

Kursträger: Volkshochschule Düsseldorf (VHS) am Hauptbahnhof, Bertha-von-Suttner-Platz 1, 40227 Düsseldorf
Sprechstunden zur Beratung und Einstufung:
MO und DO, 14:30 Uhr – 17:00 Uhr, Erdgeschoss, Saal 2
Ansprechpartner:
Frau Elena Kaznina-Soukup, Raum 506 (Auskünfte über Integrationskurse)
Tel.: +49 (0) 211/8993425
E-Mail  
Herr Dr. Wolfgang Cziesla, Raum 512 (Auskünfte über spezielle Integrationskurse mit Alphabetisierung, Offene Kurse A1 bis B1, Einbürgerungstests, Prüfungen B1)
Sprechstunden: DO, 16:00 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung
Tel.: +49 (0) 211/8994996
E-Mail  
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ZimBe - Zukunft im Beruf (für Frauen)

Flyer ZimBe Zukunft im Beruf für FrauenGEEIGNET FÜR:
Migrantinnen und geflüchtete Frauen, die berufstätig werden wollen und Informationen über ihre schulischen und beruflichen Möglichkeiten erhalten möchten.

ZIELE:
Berufliche Eingliederung für Migrantinnen und geflüchtete Frauen. Begleitung und Förderung beim Erlernen der deutschen Sprache und der Fachsprache für den Beruf.

Dauer: Bis zu 6 Monaten
Beginn: ab sofort, individueller Einstieg möglich.

 

VORAUSSETZUNGEN:

Teilnehmer sind Migrantinnen und/oder geflüchtete Frauen. Sie erhalten Leistungen des Jobcenters oder der Agentur für Arbeit und haben einen Anspruch auf einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS), Maßnahmen-Nr. 337/2063/17. Sie haben erste Kenntnisse der deutschen Sprache (mindestens Sprachniveau A2). Sie leben in Düsseldorf.

 

Beschreibung der Maßnahme ZimBe:

Alle Teilnehmerinnen werden individuell beraten und gefördert. Ihre individuellen Interessen und Stärken werden festgestellt. Sie erhalten Unterstützung bei der behördlichen Zeugnisanerkennung, erlernen das Erstellen von Bewerbungsunterlagen und wie sie sich am besten auf dem Arbeitsmarkt orientieren. Sie erhalten eine Berufsberatung und trainieren den Umgang mit dem PC für Recherchen und Bewerbungen. Bei der Suche nach einem Praktikum werden sie begleitet. Sie erfahren Unterstützung beim Erlernen beruflicher Fachsprache und lernen auch, wie Alltag und Kultur in Deutschland gelebt wird.

 

Maßnahmeträger:
Zukunftswerkstatt Düsseldorf (ZWD), Schulungszentrum, Bürocenter Nord, Kanzlerstraße 4, 40472 Düsseldorf-Rath.
Ansprechpartner und ggf. Terminvereinbarung:
Frau Daniela Riehemann
Telefon: +49 (0) 211-38769618
Telefax: +49 (0) 211-38769629
E-Mail

Zum Flyer Maßnahme ZimBe

KompAS

flyer KompAS TrägerrundschreibenKompAS ist ein BAMF-Projekt zur Kompetenzfeststellung, frühzeitigen Aktivierung für den Arbeitsmarkt und zum Erwerb der deutschen Sprache

KompAS ermöglicht die zeitlich parallele Durchführung eines Integrationskurses und einer beruflichen Aktivierungsmaßnahme (MAT). Dadurch sollen einerseits die Sprachkenntnisse besser gefestigt und entwickelt werden und andererseits eine schnellere Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt erreicht werden.

GEEIGNET FÜR:

Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive und einer Zulassung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zur Teilnahme an einem Integrationskurs und Migranten im Leistungsbezug der Jobcenter; darunter anerkannte Flüchtlinge und Geduldete von 18 bis 50 Jahren.

ZIEL:
Neigung und Fähigkeiten erfahren und erproben, für berufliche Qualifizierung motivieren, Vermittlungshemmnisse beseitigen, Heranführen an Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt.
Dauer: 7 Monate

Kursträger: Euro Schulen Düsseldorf, AWO Berufsbildungszentrum gGmbH, ZWD Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH
 

Was bietet KompAS an?

Integrationskurs bis zum Sprach-Niveau B1 mit abschließender Prüfung (DTZ/LiD) parallel Kennenlernen des deutschen Arbeitsmarktes u.a. durch eine betriebliche Erprobung die Möglichkeit des Wiedereinstiegs in den gelernten Beruf oder Erarbeitung neuer beruflicher Perspektiven qualifiziertes Bewerbungstraining und Überblick über die deutsche Gesellschaft und die Arbeitswelt kontinuierliche sozialpädagogische Begleitung über die gesamte Laufzeit
 

So nehmen Sie an KompAS teil:
Kontaktieren Sie bitte zuerst Ihren Ansprechpartner im Integration Point der Agentur für Arbeit. Angemeldete Teilnehmer werden dann den jeweiligen Kursträgern zugewiesen.
 

>>> Ausführliche Info im Trägerrundschreiben

Erster Kontakt:
Integration Point der Agentur für Arbeit Düsseldorf, Grafenberger Allee 300, 40237 Düsseldorf
Telefon: +49 (0) 211/917470
E-Mail

Ansprechpartner Team der Euro-Schulen Düsseldorf:
Primus NRW-Ost Euro-Schulen Düsseldorf, Kruppstraße 82 – 84, 40227 Düsseldorf
Teamleiterin: Antonella Corado
Tel.: +49 (0) 211/6877590
E-Mail
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Ansprechpartner AWO Berufsbildungszentrum gGmbH - KompAS
Flinger Broich 12, 40235 Düsseldorf
Gabriele Schmitz
Tel. +49 (0) 211-60025906
E-Mail
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Ansprechpartner ZWD Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH
Konrad-Adenauer-Platz 9, 40210 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211/173020
KompAS wird im Schulungszentrum der ZWD durchgeführt:
Kanzlerstraße 4, 40472 Düsseldorf-Rath.
Ansprechpersonen:
Torsten Brinkmann
Telefon: +49 (0) 1514/0558699
E-Mail
Daniela Riehemann
Telefon: +49 (0) 211/20088008
E-Mail
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Handwerk: Berufsorientierung für Jugendliche (BOF)

Flyer Maßnahme BOF Handwerk BZBBerufsorientierung für Jugendliche (BOF) in Handwerksberufen:

Die Bildungszentren des Baugewerbes (BZB) bieten eine Berufsorientierungsphase für Jugendliche in Handwerksberufen an

Voraussetzungen:
Die Teilnehmer sind zwischen 18 und 25 Jahre alt und haben eine PerjuF Maßnahme oder eine vergleichbare Qualifizierung abgeschlossen,
es liegen Sprachkenntnisse im B1 Bereich vor und
es besteht Zugang zum deutschen Ausbildungsmarkt.

Vorteile:
Interessierte Jugendliche erhalten 13-26 Wochen lang vertiefte Einblicke in bis zu drei Ausbildungsberufe des Handwerks, die Ihren Fähigkeiten und Kenntnissen entsprechen.
Während dieser Zeit werden Sie sprachlich weiter unterrichtet und von unseren Sozialpädagogen/innen begleitet.

Was machen die Jugendlichen beim BZB?

Werkstatttage:
9-18 Wochen in den Werkhallen des BZB berufsbezogene Arbeitstechniken kennen lernen,
Vermittlung des deutschen Ausbildungssystems,
berufsbezogene Kompetenzen erlernen,
Vorbereitung auf den Berufsschulunterricht.

Betriebsphase:
4-8 Wochen Kennenlernen des Betriebes, der Arbeitsabläufe und der Mitarbeiter/innen,
Anwendung bereits erworbener Kompetenzen,
berufsbezogener Sprachunterricht: stetige Verbesserung der bestehenden deutschen Sprachkenntnisse

Sozialpädagogische Betreuung:
Unterstützung während der gesamten Maßnahme,
Vermittlung berufsbezogener, sozialer Kompetenzen;
Vor- und Nachbetreuung der Betriebsphase,
Unterstützung bei persönlichen Problemen.

Arbeitszeiten:
40 Stunden pro Woche + Pausen.

Was gibt es noch?
Die Jugendlichen erhalten Arbeitskleidung und Schutzausrüstung,
Mittagessen in der Mittagspause,
Fahrkarte für Bus und Bahn.

Wo findet es statt ?
BZB Düsseldorf, Auf'm Tetelberg 13,
40221 Düsseldorf

Ansprechpartnerin für Bewerbungen:
Frau Stephanie Labrenz
Telefon: 0211 9128712
mobil: 0162 2784565 und
Frau Sandra Lowack
Telefon: 0211-9128719
stephanie.labrenz@bzb.de
sandra.lowack@bzb.de
Internet

 

Perspektiven für Flüchtlinge (PerF)

GEEIGNET FÜR:
Asylbewerber und Geduldete mit Arbeitsmarktzugang (SGB III)
Dauer: 12 Wochen

ZIEL:
berufsbezogenes Deutsch in bis zu 200 Stunden erlernen, Potenzial identifizieren, Praktikum im Betrieb ablegen, Integration ermöglichen

Maßnahmeträger:
Tertia Berufsförderung GmbH & Co. KG, Friedrich-Ebert-Straße 54, 40210 Düsseldorf
 

Diese Maßnahme dauert 12 Wochen, ist in drei Phasen gegliedert und wird in wöchentlich 30 Unterrichtsstunden durchgeführt. In einem ausführlichen Eingangsgespräch werden beruflichen Erfahrungen und Kenntnisse analysiert. Es wird ein Tätigkeitsprofil erstellt und im Hinblick auf den Arbeitsmarkt die individuelle Lebenssituation eingeschätzt.

Phase 1 (vier Wochen):
Es werden die individuellen Stärken festgestellt, die bisherigen Abschlüsse überprüft und Sprache, Kultur und Mobilität trainiert. Phase 2 Erprobung im Betrieb (sechs Wochen):
Es wird der Arbeitsalltag in einem Betrieb kennengelernt und Fähigkeiten werden erprobt. Phase 3 Bewerbungstraining (zwei Wochen):
Es werden Bewerbungsunterlagen erstellt und der Bewerbungsprozess wird trainiert. Die Anmeldung erfolgt über den Integration-Point der Arbeitsagentur an der Grafenberger Allee 300. Angebotsflyer in Arabisch und Englisch
 

Ansprechpartner:
Florian Dieckmann, Projektkoordinator
Tel.: +49 (0) 211/60235522
E-Mail
Homepage

Perspektiven für junge Flüchtlinge (PerJuF)

GEEIGNET FÜR:
Asylbewerber und Geduldete mit Arbeitsmarktzugang (SGB III) und für Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge unter 25 Jahren.
Dauer: 4 – 6 Monate

ZIEL:
Berufsfeld erkunden, berufsbezogene Sprachkenntnisse erwerben, Potenziale entdecken, Integration ermöglichen

Maßnahmeträger:
Arbeiterwohlfahrt (AWO) Düsseldorf Berufsbildungszentrum gGmbH, Flinger Broich 12, 40235 Düsseldorf.

Diese Maßnahme soll jungen Flüchtlingen unter 25 Jahren

  • im Vorfeld von Berufswahl, Ausbildung und Qualifizierung besondere Unterstützung geben,
  • ihnen ausreichende Kenntnisse über Zugangswege, Aufbau und Funktionsweise des deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes vermitteln, damit sie eine eigenständige Berufswahlentscheidung treffen können und vorrangig eine Ausbildung aufnehmen, 
  • den praktischen Arbeitsalltag nahebringen (betriebliche Orientierungsphase), hier in den Berufsfeldern Metall, Holz, Hauswirtschaft, Farbe.
     

Ansprechpartner:
Stefanie Müller
Tel.: +49 (0) 211/60025940
E-Mail
Silke Eisenbrückner
Tel.: +49 (0) 211/60025958
E-Mail
Flyer in Deutsch/Englisch/Arabisch

Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk (PerJuF-H)

GEEIGNET FÜR:
nicht mehr schulpflichtige Flüchtlinge unter 25 Jahren,
Asylbewerber und Geduldete mit Arbeitsmarktzugang (SGB III),
Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge (SGB II).
Dauer: 4 – 6 Monate (einschließlich Praktikum).

ZIEL:
berufliche Qualifizierung für das Handwerk

Maßnahmeträger:
Bildungszentrum des Baugewerbes e. V. (BZB), Auf'm Tetelberg 13, 40221 Düsseldorf.

  • Ziel ist eine berufliche Qualifizierung für das Handwerk.
  • Interessierte sollten bereits über gute Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen und sich im deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungsmarkt orientieren können.
  • Sie sollten deshalb bereits einen Integrationskurs oder eine Schule besucht haben.
  • Die praktische Berufsorientierung und der begleitender Deutschunterricht bereiten die jungen Flüchtlinge auf eine Ausbildung im Handwerk vor (Training in den Werkstätten: Bau, Holz, Metall, Farbe).
  • Das Handwerk unterstützt den Praxisbezug durch betriebliche Praktika.
     

Ansprechpartner:
Stephanie Labrenz
Tel.: +49 (0) 211/9128712
E-Mail 
Sandra Lowack
Tel.: +49 (0) 211/9128719
E-Mail
Ausführlicher Flyer in Deutsch
Ausführlicher Flyer in English
Homepage
 

Förderzentrum für Flüchtlinge (FfF)

GEEIGNET FÜR:
Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive und Geduldete mit Arbeitsmarktzugang (SGB III),
Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge (SGB II).
Dauer je nach Flüchtlingsstatus: 3 – 12 Monate (über Bundesagentur für Arbeit) oder 6 – 12 Monate (über Jobcenter Düsseldorf)

ZIEL:
Kompetenzvermittlung für Arbeit- und Ausbildung in den Berufsfeldern Metall/Elektro, Lager/Logistik, Bau, Gartenbau/Landwirtschaft, Reduzierung von Vermittlungshemmnissen, Handlungsphase

Maßnahmeträger:
Renatec GmbH, Ellerkirchstr. 80, 40229 Düsseldorf

  • Berufsbezogene deutsche Sprachkenntnisse sollen vermittelt werden und sozialintegrative Ansätze zum Einsatz kommen.
  • Ziel ist die Heranführung an den deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, die Verringerung von Vermittlungshemmnissen, die Vermittlung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung und die Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme.
  • Die Maßnahme besteht aus zwei Phasen: Inhalte der Eingangsphase sind im Wesentlichen Kompetenzfeststellung in Berufsfeldern und die Ermittlung und Bewertung von schulischer Qualifikation und beruflichen Vorerfahrungen und die daraus resultierende Ableitung der Förder- und Unterstützungsbedarfe.
  • Die daran anschließende Handlungsphase beinhaltet Förderelemente und -module, z. B. Teile von Maßnahmen bei einem Arbeitgeber (betriebliche Erprobung), Erweiterung berufsfachlicher Sprachkenntnisse, IT- und Medienkompetenz und Hilfestellung bei der Anerkennung ggf. vorhandener ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse.
  • Beide Phasen werden durch eine sozialpädagogische Begleitung ergänzt.
     

Ansprechpartner:
Heike Beyer
Tel.: +49 (0) 211/220900
Sabine Hanstein
Tel.: +49 (0) 211/2209065
E-Mail
Homepage
Flyer_Bundesagentur für Arbeit (3 - 12 Monate)
Flyer_Jobcenter Düsseldorf (6 - 12 Monate)
 

Modellprojekt 18/25

GEEIGNET FÜR:
Asylbewerber (aus Iran, Irak, Syrien und Eritrea nach Absprache) und Geduldete im Alter von 18 bis 25 Jahren, die keinen Zugang in die berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit (BA) haben und einen Schulabschluss erwerben wollen. Die Interessenten sollten mindestens ein Sprachniveau von A1 haben oder zum Projektstart erreichen. Grundkenntnisse in Mathematik (Grundrechenarten, Multiplizieren) sind zum Projektstart erforderlich
Dauer: 12 Monate (Start: 01.08.2018)

ZIEL:
Kombinierte Maßnahme „Förderzentrum für Flüchtlinge“ (Renatec) und „Ausbildungsvorbereitung in Teilzeit“ (Leo-Statz-Berufskolleg) mit der Möglichkeit, parallel einen Schulabschluss zu erwerben

Maßnahmeträger:
Renatec GmbH, Ellerkirchstr. 80, 40229 Düsseldorf und Leo-Statz-Berufskolleg Kaufmännische Schule I der Stadt Düsseldorf, Friedensstr. 29, 40219 Düsseldorf.

Im Rahmen dieses Modellprojektes können junge Flüchtlinge sowohl die Maßnahme „Förderzentrum für Flüchtlinge“ der Bundesanstalt für Arbeit (an 3 Tagen in der Woche) besuchen als auch parallel dazu die „Ausbildungsvorbereitung in Teilzeit“ am Berufskolleg (an 2 Tagen in der Woche). Es werden zwei Lerngruppen („Klassen“) gebildet.
2/3 der Teilnehmenden aus dem ersten Modellprojekt-Jahrgang 2016/2017 erhielten ihren Hauptschulabschluss. Der diesjährige Jahrgang wird ebenfalls zu 2/3 den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erreichen.

Ansprechpartner:
Katharina Kodal (Renatec)
Tel.: +49 (0) 211/2209071
E-Mail
Homepage
Holger Jürgenlohmann (Leo-Statz-Berufskolleg)
Telefon: +49 (0) 211/392026
E-Mail
Homepage
zum Flyer Projekt 18/25

Chance Handwerk

GEEIGNET FÜR:
Asylbewerber und Geduldete mit Arbeitsmarktzugang (SGB III), auch Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge (SGB II) aus Syrien, dem Iran, dem Irak, Afghanistan, Eritrea, Pakistan, Nigeria und Somalia, Arbeitssuchende aus Marokko, Algerien, Tunesien und den Balkanländern.
Dauer: 6 Monate

ZIEL:
Vermittlung der Teilnehmer in Ausbildung oder Beruf

Maßnahmeträger:
Kreishandwerkerschaft Düsseldorf, Klosterstraße 73 – 75, 40211 Düsseldorf
 

Das Projekt „Chance Handwerk“ ist eine Vermittlungsmaßnahme für Menschen mit Fluchthintergrund zur Integration in eine Berufsausbildung im Handwerk oder eine Vermittlung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Diese Maßnahme erfolgt in Kooperation mit dem Jobcenter Düsseldorf (Maßnahme-Nr.: 337/2016/16) und umfasst

  • einen Deutsch-Intensivkurs,
  • Kenntnisprüfungen im handwerklichen Bereich,
  • Praktika in überbetrieblichen Lehrwerkstätten und in den Betrieben.
  • Daneben erhalten die Teilnehmer an 3 Tagen in der Woche am Nachmittag ca. 3 Stunden Unterricht, der sich mit dem „Alltagsleben“ befasst: z.B. „Wie geht ein Anerkennungsverfahren?“, „Was ist der Düsselpass?“, „Was heißt eigentlich ‚Bildung und Teilhabe‘?“

Das Autohaus Moll war der erste Betrieb, der der Kreishandwerkerschaft seine Unterstützung angeboten hat. Die Kreishandwerkerschaft Düsseldorf konnte mittlerweile viele Betriebe für Praktika gewinnen, z.B. aus den Berufsfeldern Elektro, Karosseriebau, Orthopädietechnik, Schuhmacher, Bäcker, Konditor, Friseur, Radio- und Fernsehtechnik sowie Sanitär und Heizungsbau.

Ansprechpartner:
Walter Schmidt
Tel.: +49 (0) 211/3670729
E-Mail
Rosa-Maria Kaleja
Tel.: +49 (0) 211/3670727
E-Mail
Flyer Deutsch/English
Homepage

Kompetenzfeststellung in Handwerksberufen

GEEIGNET FÜR:
geflüchtete Menschen, die in Ihrem Heimatland als Schlosser, Schmied, Tischler, Frisör, Bauarbeiter oder anderen gewerblich-manuellen Handwerksberufen gearbeitet haben.

ZIEL:
Eignungs- und Kenntnisfeststellung
Dauer: 6 Wochen

Maßnahmeträger: Kreishandwerkerschaft Düsseldorf, Klosterstraße 73 – 75, 40211 Düsseldorf, in Kooperation mit der Bundesanstalt für Arbeit (Maßnahmenummer 337/19/16) und dem Jobcenter Düsseldorf. Die Teilnahme erfolgt über Aktivierungsgutschein.

  • Besteht eine berufliche Perspektive im Handwerk, werden die Teilnehmenden auf ihre Vorkenntnisse und Eignung hin geprüft. Dies erfolgt im Rahmen von Praktika oder in den überbetrieblichen Lehrwerkstätten der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf.
     

Ansprechpartner:
Walter Schmidt
Tel.: +49 (0) 211-3670729
E-Mail
Rosa-Maria Kaleja
Tel.: +49 (0) 211-3670727
E-Mail
Flyer Deutsch/English
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